Aug 21
  Subjektive meinung von andreas am 21.08.2008 um 10:29 uhr

Frühstücksfernsehen. Olympia-Berichterstattung. Ein ARD- oder ZDF-Reporter interviewt einen deutschen Speerwerfer, der – wie seine Kollegen auch – im Wettkampf versagt seine persönlichen Ziele nicht erreicht hat.

Reporter: Man sieht es Ihnen ja schon an, dass Sie nicht zufrieden sind mit dem heutigen Wettkampf. Beschreiben Sie Ihren Gemütszustand doch mal in Worten.

Speerwerfer: Scheiße.

Deutliche Worte (wie man sie sich in Interviews öfter wünscht).

 


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Aug 18
  Subjektive meinung von andreas am 18.08.2008 um 22:27 uhr

 Hinweis: Dies ist ein von dot friends vermittelter bezahlter Eintrag.

Frei sprechen. Das kann ich ab heute auch im Auto. ‘Schuld’ daran ist eine Freisprechanlage namens EGO Cup FM vom Funkwerk Dabendorf.

Schickes Design und unkomplizierte Inbetriebnahme. Und mit dem iPhone hat sie sich auch sofort verstanden. Auf dem Telefon ‘Geräte suchen’ auswählen, nachdem die Freisprechanlage gefunden ist, voreingestellen Code 0000 eingeben und die Verbindung ist da. Funktionierte übrigens genauso einfach auf meinem alten Nokia E61 (das vor 10 Tagen dem iPhone weichen musste).

Zum Lieferumfang gehören … die Freisprechanlage EGO Cup FM mit abnehm- und drehbaren Mikrofon, der Adapter zum Einsatz in den Getränkehalter, das Kabel für die Stromversorgung über USB zum Anschluss an den Zigarettenanzünder, das Handbuch (in 7 Sprachen) und ein ‘Herbert-Richter-Systemadadapter’ von dem ich bisher noch nicht mal wusste, dass es so was gibt und wie das dann auch noch heißt. Scheint aber wohl ein Standard zur Befestigung im Kfz zu sein.

Die meisten Leute werden die EGO Cup FM aber über den Getränkehalter-Adapter benutzen, weil dazu nichts zu bohren und zu schrauben ist und man das Gerät leicht auch mal in einem anderen Fahrzeug benutzen kann. Eigentlich eine gute Idee. In meinem Golf IV ist es allerdings nicht so elegant, weil er diesen einschiebbaren Getränkehalter hat, der keinen rechten Halt bietet. Das ist aber eher ein Problem des Golf.

Auf die Aufzählung der technischen Eigenschaften verzichte ich jetzt mal. Auf der Homepage der Freisprechanlage sind die eh viel besser erklärt.

Zurück zur Praxis …

Nach dem Verbinden kann man sofort loslegen. Telefonnummer auf dem Telefon eintippen (oder aus dem Telefonbuch wählen) und die Verbindung zum Gesprächspartner wird aufgebaut. Was man übrigens direkt über den EGO Cup FM hört. Funktioniert also so, wie man es von einer Freisprecheinrichtung kennt und erwartet.

Während des Telefonats (über das iPhone) kann man übrigens zwischen EGO Cup FM, iPhone und Freisprechtelefon auswählen. Da kann man also zwischen öffentlich (also über die Freisprecheinrichtung) oder privat (über das iPhone) umschalten. Das scheint mir aber eher eine Funktion des iPhone zu sein. Diese Optionen werden einem über das Nokia nämlich nicht angeboten.

Die EGO Cup FM kommt mit einem Display und 6 Bedienungsknöpfen (Laut, Leise, Vor, Zurück, Wiedergabe/Pause und Stopp) daher.

Der Zusatz FM kommt nicht von ungefähr. Man kann zwar kein Radio hören, dafür hat man schließlich ein Autoradio, man kann aber das Telefongespräch auf die Autolautsprecher übertragen. Dazu hat der EGO Cup FM einen FM-Sender eingebaut, auf dem 6 verschiedene Frequenzen vorbelegt sind, von denen man sich eine (möglichst freie) auf dem EGO Cup FM und parallel dazu auf seinem Autoradio einstellt.
Also … EGO Cup FM = Sender, Autoradio = Empfänger. Da es heutzutage nicht mehr so einfach ist, freie Frequenzen zu finden, muss man ein bisschen experimentieren, um eine geeignete zu finden. Das muss übrigens keine der voreingestellten 6 sein.

Man kann – sofern das Mobiltelefon das unterstützt – über die Freisprechanlage auch ganz normal Musik hören. Das iPhone kann das nicht, da es das dafür benötigte Bluetooth-Profil A2DP nicht unterstützt. Leider. Mit dem Nokia E61 geht es. Und sogar über die Autolautsprecher. Allerdings könnte man das iPhone (oder einen iPod) mit Hilfe eines Klinke-Klinke-Kabels auch mit der Freisprechanlage verbinden und über die FM-Funktion die Musik dann doch übers/im Radio hören. Das EGO Cup erspart einem also auch einen FM-Transmitter, der sonst alleine schon mal 30 Euro kosten kann.

Im beigelegten Handbuch im handlichen A6-Format, das leicht Platz im Handschuhfach findet, sind im Kapitel 5 in einigen Tabellen nochmal alle Funktionen zusammengefasst. Für den ‘Normalbetrieb’ braucht man das Handbuch eigentlich nicht (mehr), aber für weniger benutzte kann man da mal schnell nachschauen.

Tabelle 1: Ein-/Auschalten
Tabelle 2: Kopplung (Pairen) / Verbindung
Tabelle 3: Anruf-Grundfunktionen
Tabelle 4: Anklopfen und 3-Weg-Verbindung (Konferenzfunktion)
Tabelle 5: Audio-Funktionen (A2DP)
Tabelle 6: FM-Sendefunktion
Tabelle 7: Weiteres

Alles in allem eine ganz nette Anlage, die mit Funktionen glänzt und schnell betriebsbereit ist.

 


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Aug 16
  Subjektive meinung von andreas am 16.08.2008 um 22:06 uhr

Vorhin beim täglichen Absurfen meines Lesezeichenordners ‘daily’ ging ein Popup-Fenster auf, in dem Werbung für Kredite einer recht bekannten und großen amerikanischen Bank gemacht wurde.

Interessehalber habe ich die Felder mal ausgefüllt. Kreditsumme 25.000 Euro, Laufzeit 72 Monate, erste Rate nach 59 Tagen und monatliches Nettoeinkommen von 601 Euro. 601 Euro deswegen, weil das der für diesen Kredit benötigte Mindestbetrag war.

Ergebnis – wie zu sehen – 485 Euro monatliche Rate bei einem effektiven Jahreszins von 12%. Hat man allerdings ein monatliches Einkommen von 2.601 Euro, so muss man für genau den gleichen Kredit monatlich nur 419 Euro berappen, was einem effektiven Zins von 6,42% entspricht.

Find ich ganz schön ungerecht. Die Leute, die eh schon nix haben, müssen auch noch (fast) doppelt so hohe Zinsen zahlen.

 


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