Dec 02
  Subjektive meinung von andreas am 2.12.2014 um 20:59 uhr

Hatte mich am Wochenende mal bei postcrossing.com angemeldet und heute meine ersten beiden Karten geschrieben.

War über ein Posting einer lieben Freundin bei diesem einen sozialen Netzwerk auf die Seite aufmerksam geworden.

Ihr liebt es genauso wie ich, wenn ihr überraschend eine Postkarte in eurem Briefkasten findet? Genau dafür sorgt Postcrossing.com!

Ihr bekommt zunächst bis zu 5 Adressen auf der ganzen Welt zugeteilt und sobald eine eurer Karten beim Empfänger angekommen ist, geht eure Adresse in den großen Random-Topf

Jetzt im Dezember kooperiert Postcrossing mit der Deutschen Post – d.h. 10 Cent pro aus DE versendete Postkarte geht an Stiftung Lesen. Das ist nicht nur unterstützenswert, sondern macht auch unheimlich viel Spaß!

Steht ja eigentlich schon alles drin. Muss ich also nicht mehr viel zu erzählen.

 

Morgen gehen die beiden ersten Karten auf Reise. Eine nach China in die Nähe von Shanghai und eine nach Sankt Petersburg in Russland.

Die nächsten 3 Codes (5 ist das anfängliche Limit) werde ich dann wohl auch bis Ende der Woche noch ziehen. Und dann bin ich mal gespannt, wann und wem ich zugeteilt werde …

Achja … Postkarte nach China kostet nur 75 Cent.

 


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Jan 09
  Subjektive meinung von andreas am 9.01.2014 um 20:16 uhr

Boah Leute, jetzt macht doch nicht so ein Gewese um das Outing eines ehemaligen Fußballers. Hitzlsperger ist schwul. So what? Soll er doch schwul sein. Was geht uns (also die Öffentlichkeit) das an? Wayne? Wen interessiert das?

Diese Erhöhung, die jetzt passiert. „Voller Respekt für dieses Bekenntnis“, „Wir stehn zu dir“, „Mutiger Schritt“, „bla bla bla“

Ein paar Stimmen aus Twitter …

@podolski10: Brave and right decision. Respect, Thomas Hitzlsperger. His outing is a important sign in our time.

@thomasoppermann: Respekt für Thomas #Hitzlsperger. Finde sein Outing mutig und vorbildlich.

@taz: Warum Thomas Hitzlsperger ein Held ist

(und viele andere mehr. Einfach mal nach Hashtag #hitzlsperger suchen)

Leute, macht mal halblang. Das war nicht mutig. Eher das Gegenteil davon.

Wenn er wirklich was im Sinne ‚der Sache’ erreichen wollte, hätte er Eier gezeigt (Haha, schöne Formulierung in diesem Zusammenhang) und sich während seiner Karriere positioniert. Das hätte Respekt verdient. Aber nicht jetzt, wo er sich den Schmähungen, Gesängen und Witzen von den Rängen nicht mehr aussetzen muss.

Aber selbst dann hätte ich es unnötig gefunden, sich öffentlich zu outen. Muss man seine sexuell Orientierung – gleich welcher Art – zum Thema der Nachrichten machen? Was soll das? Tut er ‚der Bewegung‘ damit einen Gefallen? Warum taucht er nicht einfach irgendwo (Stadionbesuch, Preisverleihung, Ball des Sports, …) auf und hat seinen Freund dabei? So hat das (wenn ich mich recht erinnere) unser ehemaliger Bundesaußenminister Westerwelle gemacht.

Was will/wollte er damit erreichen? Dass ein junger, am Beginn seiner Karriere stehender Spieler, sich auch outet? Auch ‚gesteht‘, dass er Männer liebt? So wie der ehemalige Nationalspieler auch?

So nach dem Motto „Macht das, steht dazu. Ich hab mich auch geoutet. (Allerdings hab ich mich nicht getraut, als ich noch jung und aufstrebend war. Auch nicht, als ich ein gestandener Profi war. Mit Beginn meiner Nationalmannschaftskarriere auch nicht. Als ich ins Ausland gegangen bin auch nicht. Aber jetzt – nach meinem Karriereende, wo mir ‚nix mehr passieren kann‘, ja, da hab ich jetzt den Mut.“ Na, Vielen Dank. Ist ja ein super Signal, das der Herr Hitzlsperger da aussendet. „Ich soll mich outen? Ich soll mich diesem Druck jetzt aussetzen? Wo das bisher immer alle nach(!) ihrer Karriere gemacht haben? Ich bin doch nicht verrückt.“ (Bei Frauen scheint das nochmal was anders zu sein, siehe Angerer, Jones, …)

Wenn jetzt wieder diskutiert wird, dass das doch egal sei, wie und mit wem jemand durchs Leben geht, stimme ich dem zu. Ja, es ist egal. Aber solange so ein Tamtam um so ein Outing gemacht wird, sogar der Regierungssprecher sich genötigt fühlt, das zu kommentieren, wird das eben nicht als ‚Normal‘-‚ oder ‚Egal‘-Zustand angesehen.

Auch dieses ‚Ich bin stolz darauf, schwul zu sein’-Statemet, das jetzt wieder vermehrt zu hören und zu lesen ist? Oder diese ‚Gay Pride’-Bewegung? Was soll das? Ist ‚schwul sein‘ eine Lebensleistung? Ist das was Besonderes? So ne Art Trophäe? Eine Art Auszeichnung?

Muss man das jedem auf die Nase binden? Solange diese eigene Überhöhung so zelebriert wird, wird sich an der Situation nichts ändern. Wenn Schwulsein als was ganz normales wahrgenommen werden soll, dann müssen diejenigen auch selbst normal damit umgehen.

Wenn jetzt (sagen wir mal) in meinem Bekanntenkreis jemand daherkommen würde und einen Freund (statt Freundin) mitbringen würde, würde man im ersten Moment vielleicht kurz etwas irritiert gucken, weil mans (bzw ichs) vielleicht nicht erwartet hätte, aber dann wärs auch schon wieder vorbei und man (bzw ich) hätte es akzeptiert. So kann man ein Outing doch auch betreiben. Derjenige hätte vielleicht nicht den Knalleffekt, dass es alle auf einmal mitkriegen, sondern es würde nach und nach bekanntwerden, aber was macht das? Und wenn mans (bzw ichs) nicht weiß, isses auch egal. Es interessiert (mich) einfach nicht.

Ich war mal auf nem Geburtstag eines ehemaligen Kollegen, von dem ich auch nicht wusste, dass er schwul ist. Musste dann mal aufs Klo, wo als Lektüre irgendwelche Gay-Magazine rumlagen. Ich so gedacht “Ürks, was hier los?” Nachdem ichs dann wusste, war das Thema aber auch schon wieder erledigt. Hat doch auch geklappt. Auch ohne offizielle Erklärung.

Aber nochmal zum konkreten Fall Hitzlsperger … Muss man für so eine persönliche Sache eine  mehrseitige Presseerklärung rausgeben? Wem nützt das was? Will sich hier jemand für irgendwelche Aufgaben nach der Karriere empfehlen? Strebt hier jemand eine Stelle als Gleichstellungs-, Schwulen- und Lesbenbeauftragter an? Beim DFB gar?

 


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Aug 11
  Subjektive meinung von andreas am 11.08.2013 um 18:03 uhr

Ich mag ja Geocaching eigentlich ganz gerne. Man kommt mal raus, bewegt sich und lernt neue Plätze kennen.

Es gibt allerdings auch Caches, da hat man absolut keinen Bock drauf.

Heute nachmittag war ich dann mal wieder mal mit dem Rad unterwegs, um eine relativ neue Serie eines Cacherteams(?), das sich nach einem argentinischen Fußballstar und einer Prinzessin benannt hat, ‘abzuarbeiten’.

Dieses ‘Team’ hat hier in der Gegend sage und schreibe 74(!) eigene Caches ausgelegt. Denen, die ich bisher kennenlernen ‘durfte’, würde ich fast ausnahmslos das Prädikat ‘Caches, die die Welt nicht braucht’ verleihen. So gibt es eine ‘Feldradrunde’ (das ist die, die ich heute gemacht habe) mit 10 Caches, die alle lieblos irgendwo offensichtlich einfach abgelegt wurden.

Hint: am Zaun Hint: H 100 Hint: Bank

Nicht viel anders sieht es bei der ‘Waldrunde’ mit über 20 Caches oder auch beim ‘Limes’ aus. Alles irgendwelche komischen Pillendosen, teilweise mit Beton ummantelt, der dann auch noch ‘lustig’ angemalt ist.

Warum machen Leute sowas? Muss man alle paar hundert Meter am Wegesrand eine Pillendose ablegen? So macht Caching echt keinen Spaß. Hab ich dann auch in meinen Logs (von heute) kundgetan.

Weniger ist ja – auch beim Geocaching – manchmal mehr. Und über solche Dinger freut sich – ausgenommen irgendwelche statistikgeilen Leute – niemand.

Naja, wenigstens wars ne gute Radtour durchs Feld bzw vor kurzem eine Wanderung durch den Wald.

 


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