May 03
  Subjektive meinung von andreas am 3.05.2009 um 18:49 uhr

Wer wundert sich hier noch, dass amerikanische Automobil-Hersteller Probleme haben?

(gesehen bei uns auf dem Firmenparkpatz)

 


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May 03
  Subjektive meinung von andreas am 3.05.2009 um 18:21 uhr

Schade, dass am Wochenende kein Bundesliga-Spieltag ist. Ich würde zu gerne wieder mal mein JAKO-Trikot anziehen, dass ich schon lange nicht mehr anhatte.

Bis die Eintracht das nächste Mal spielt ist wahrscheinlich schon wieder Gras über die Sache gewachsen, mit der ein Sportartikelhersteller, der nicht mit ALDI oder LIDL verglichen werden möchte, gezeigt hat, dass er das Internet und die neuen Medien, wie Blogs oder Twitter noch nicht verstanden hat. Was im Übrigen auch für seine Anwaltskanzlei gilt.

Die meisten, die das hier lesen, werden die Geschichte kennen, für die anderen eine kurze Zusammenfassung.

Trainer Baade, ein in der Szene nicht ganz unbekannter Fußballblogger, schreibt ein Blogposting über diese Firma, in der er sich unter anderem zum neuen Logo äußert, wird abgemahnt, zieht den Beitrag zurück, zahlt etwas Geld und gibt eine Unterlassungserklärung ab. Erstmal Ende. Einige Zeit später bekommt er wieder Post von der Sportartikelfirma bzw deren Anwälten, mit einer neuen Forderung, weil auf einem tschechischen Newsaggregator das ursprüngliche Blogposting wieder aufgetaucht ist (für das Trainer Baade nun wirklich nichts mehr kann).

Die Sache wird bekannt und wird über Twitter und in der Blogosphere verbreitet. Hier das Posting bei Alles außer Sport, das die Geschichte wohl ins Rollen gebracht hat.

Auch das Eintrachtforum (hier und hier ) beschäftigt sich mit der Geschichte. Große Scheisse für JAKO, das versucht, etwas rückgängig zu machen, was nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Mittlerweile sind ein paar bekanntere Seiten, wie das Handelsblatt , Spiegel Online und die Süddeutsche Zeitung dazugekommen

In der wikipedia wurde die Geschichte auch erwähnt, der Eintrag zu JAKO wurde aber davon mittlerweile wieder gesäubert

. Die Ergebnisse bei einer Google-Suche nach JAKO werden diesem Laden sicher auch nicht sonderlich gut gefallen. Aber wer sucht schon nach JAKO …?

Im Blog G (dem Eintracht Blog der Frankfurter Rundschau) gibt es im zum Thema gehörigen Posting mittlerweile 690 Kommentareinträge und eine umfangreiche Linkliste.

Man sollte eine Choreo machen oder sich auf irgendeine Art mit Trainer Baade solidarisieren und diese Aktion von JAKO thematisieren. Und wenn jeder nur das Logo durchkreuzt. Werde das Bild mal im Eintracht-Forum posten. Vielleicht finden sich ja ein paar Leute, die da mitmachen.

Ich würde so einem Laden – wie in diesem Fall dem Ausrüster meines Vereins, es gibt aber durchaus noch den einen oder anderen (auch lokalen) Fall – ja mal wünschen, dass er so richtig auf die Fresse fällt. Dass so ein – ich erspare mir jetzt das entsprechende Adjektiv – Verhalten eben nicht nur in der Blogosphere oder unter den internetaffinen Leuten bzw Verbrauchern(!) die Runde macht, sondern wirklich mal von den großen Medien, also Presse und Fernsehen, die auch die breite Masse erreichen, aufgegriffen wird.

Anders begreifen sie es wohl nicht.

 


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May 03
  Subjektive meinung von andreas am 3.05.2009 um 17:35 uhr

Unsere hoch geschätzte Automobilindustrie tut ja grade so, als ob die 2.500 Euro Abwrackprämie ein Angebot bzw Rabatt wäre, der von ihr selbst gewährt würde. Und kein Geschenk vom Staat, also von uns Steuerzahlern selbst.

Den Eindruck kann man durchaus gewinnen, wenn man sich die aktuelle Auto-Werbung ansieht bzw anhört. Da werden Neuwagen für 5.000 oder 7.000 Euro angeboten.

Was natürlich nicht der reale Verkaufspreis des Wagens ist, den jeder(!) Käufer zu berappen hätte, sondern der geschönte Preis, der sich aus dem Normalpreis abzüglich der Abwrackprämie ergibt. Und in diesen Genuss kommt eben nur ein bestimmter Käuferkreis. Nämlich diejenigen, die aktuell einen Wagen fahren, der älter als 9 Jahre ist und der dann auch noch der Verschrottung zugeführt wird.

Aber wahrscheinlich interessiert das momentan niemanden, da es derzeit nur darum geht, den Absatz von Fahrzeugen anzukurbeln. Und da wäre eine Rüge bzw ein Verbot dieser Werbung ja eher hinderlich.

 


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