Apr 08
  Subjektive meinung von andreas am 8.04.2009 um 18:51 uhr

Gestern abend eine blaue Benachrichtigungskarte der Post aus dem Briefkasten gefischt. Verdammt. Was ist das denn jetzt schon wieder?

Habe ich jemanden beleidigt? Bin ich jemandem zu nahe getreten? Irgendein Blogposting? Vielleicht sogar ne Abmahnung? Bin ich zu schnell gefahren? Hab ich ne rote Ampel übersehen? Hab ich mich sonst irgendwie und irgendwo falsch verhalten?

Schnell mal alle Blogpostings der letzten Zeit vor meinem geistigen Auge vorüberziehen lassen. Ist mir eigentlich nichts Auffälliges in den Sinn gekommen. Aber man weiß ja nie. Irgendjemanden, dem irgendwas nicht gefällt, gibts ja eigentlich immer. Ich sag da nur Podolski und die Ohrfeige. (Aber das ist ein anderes Thema …)

Also ich war mir (fast) sicher, dass es eigentlich – die Betonung liegt auf eigentlich – ja nichts Schlimmes sein kann, zumal auf der Karte auch die Felder ‘Eigenhändig’, ‘Einschreiben’ und Ähnliches nicht angekreuzt waren. Aber wenn es nur ein ‘normaler’ Brief ist – wieso wirft der Briefträger den nicht einfach in den Kasten? Hat er vielleicht nur vergessen, die entsprechenden Kreuzchen zu machen. Sch…. Also doch irgendwas, was mir nicht gefallen würde, wenn ich das Ding dann bei der Post abhole. Vielleicht sollte ich erstmal bei McPaper anrufen und fragen, wer der Absender ist. Aber nutzt ja nix. Wenn es was Wichtiges – und vor allen Dingen Unangenehmes – ist, komm ich ja doch nicht drumrum.

Heute früh dann noch etwas nach ‘blaue Benachrichtigungskarte’ gegoogelt – die Ergebnisse waren meist nicht sehr ermutigend. War also den ganzen Tag ‘etwas’ angespannt. Kurz vor der Post noch einen Bekannten getroffen, der sich – ob meiner etwas einsilbigen Kommunikation – zumindest etwas irritiert war. Keine Ahnung, was er sich gedacht hat. Zumal er ja von der blauen Karte und meinen Gedanken, die ständig um sie kreisten, nichts wusste.

Leute – Ihr glaubt garnicht, welcher Stein mir vom Herzen gefallen ist, als der Angestellte in der Postfiliale mir ein kleines braunes Päckchen, in dem garantiert keine Abmahnungen oder Bussgeldbescheide verschickt werden, präsentierte. Konnte zwar den Absender nicht lesen, aber der GAU war erstmal abgewendet.

Jetzt – wo alles wieder gut ist – kann ich mich natürlich gleich wieder über die Post beschweren. Warum steckt der Austräger das nicht in den Briefkasten? Das hätte nämlich – im Gegensatz zu dem Ding von vor zwei Wochen – auf jeden Fall reingepasst. Warum schreibt er eine blaue(!) Karte? Kann er nicht eine orangefarbene nehmen und ‘Päckchen’ ankreuzen? Auch wenn es formal noch ein Brief ist. Oder einen beruhigenden Vermerk ‘Keine Sorge – ist nichts Schlimmes’ draufschreiben? Oder wenigstens den Absender? Fragen über Fragen.

Mich hat diese blaue Karte auf jeden Fall wieder Nerven gekostet. Und was war jetzt eigentlich drin in diesem Päckchen, das mir einen unruhigen Tag und wieder ein paar graue Haare beschert hat? Eine DVD, ein Moleskine-Notizbuch und ein Schreibset.

 


kommentare : bisher 3 kommentare

 

Mar 03
  Subjektive meinung von andreas am 3.03.2009 um 19:50 uhr

Am 27. Januar per Fax meinen congstar-DSL-Tarif gekündigt, weil ich seit Mitte Januar ja T-Home-Entertain – oder wie das jetzt genau heißt – habe. Natürlich mit Sendebestätigung. Wie sich das gehört.

Am 1. März kommt eine Mail mit dem Inhalt, dass die neue Rechnung jetzt online verfügbar wäre. Gleich mal ne Mail mit dem Hinweis hingeschickt, dass ich am 27.1. gekündigt habe. Diese Mail wurde auch prompt mit der Bitte um Zusendung der Kündigung inklusive Sendebstätigung beantwortet. Was ich natürlich getan habe. Mehrmals. Mehrmals deswegen, weil diese Firma bzw deren Rechnungsstelle oder die Kundenbetreuung oder wer auch immer anscheinend nicht in der Lage ist, einen PDF-Anhang zu öffnen.

Gestern dann die Bitte, die Kündigung schriftlich per Post an die Faxnummer(!) zu schicken. Die Kündigungsfrist beträgt, gemäß unserer AGB, zwei Wochen zum Ende des Kalendermonats. Später am Abend – nach meinem Hinweis, dass ich sie doch bereits geschickt hatte, nochmal eine Mail, dass mein Kündigungsschreiben das ‘congster-Team’ heute(!) erreicht hätte. Ich könne congstar letztmalig am 3.3.2009 nutzen. Sie wünschen mir für die Zukunft Alles Gute. Vielen Dank.

Der Bitte um das nochmalige Einreichen der Kündigung bin ich dann heute nachgekommen. Also … zweite Kündigung formuliert und mein Fax vom 27.1. inklusive Bestätigung hintendrangehängt.

Eine Stunde später wieder ein Mail. Vielen Dank für die Nachricht. Sie teilen mir mit, dass eine Kündigung per Email(!) bei congster nicht akzeptiert wird. (Anmerkung: Jetzt schreiben sie schon ihren eigenen Namen falsch.) Die Kündigung vom 27. Januar könnten sie also nicht akzeptieren. Hatte ich am 27. Januar nicht ein Fax …? Teile ihnen wieder per Mail mit, dass ich doch per Fax … Egal.

Nochmal eine Stunde später haben sie anscheinend den Unterschied zwischen Fax und Mail irgendwie rausbekommen. Wieder ein Mail. Sie haben mein Anliegen geprüft und teilen mir mit, dass ihre Recherchen ergeben hätten, dass mein Vertrag aus Kulanz zum 4. Märzt gekündigt wird.

Kulanz? Eine Kündigung am 27. Januar macht bei einer Frist von 2 Wochen zum Ende des Kalendermonats – nach meiner Zeitrechnung – Ende Februar. Sie schreiben mir aber, dass vertragsgemäß bei Eingang der Kündigung am 27. Januar der nächstmögliche Kündigungstermin der 31. März wäre. Mmh – scheint mir ein Problem im RaumZeitKontinuum zu sein.

Was mir aber grade eben auffällt … Die ganze Korrespondenz war wahrscheinlich unnötig. Begründung: Die von mir reklamierte Rechnung vom 1. März war ja garnicht für März, sondern für Februar. Also rückwirkend. Für den Monat, den ich ja sowieso noch hätte bezahlen müssen. Hätten die aber auch merken können … 😉

 


kommentare : Comments Off on Bye Bye congstar

 

Feb 21
  Subjektive meinung von andreas am 21.02.2009 um 10:29 uhr

Im Fußball würde es für sowas Gelb-Rot geben. Mindestens. Wenn nicht sogar glatt Rot.

“Ich halte nichts davon, wenn 85-Jährige noch künstliche Hüftgelenke auf Kosten der Solidargemeinschaft bekommen.” (irgendwann 2003)

“Die Erhöhung von Hartz IV war ein Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie” (Februar 2009)

Um wen geht’s? Um den – wie lange eigentlich noch? – Vorsitzenden der Jungen Union, Philipp Mißfelder, von dem man – mit seinen mittlerweile 29 Jahren – mehr Reife und Anstand erwarten dürfte.

 


kommentare : Comments Off on Gelb-Rot

 

Pages: Prev 1 2 3 ... 114 115 116 117 118 ... 691 692 693 Next