
Genau. Für was fährt man denn schließlich Mercedes …?

Genau. Für was fährt man denn schließlich Mercedes …?
Ich wurde diskrimiert. Heute. In unserer Kantine.
Wie es dazu kam …
Freitags gibt es meist eine Süßspeise als Alternative zu Fisch, Fleisch, Salat-/Gemüsebar und Eintopf. Da einige Kollegen oder Kolleginnen (Die Schreibweise KollegInnen find ich übrigens albern, deswegen wird sie hier nicht verwendet. Aber das nur am Rande …) das auch nur mal als Nachtisch nehmen, gibt es das als kleine oder auch als große normale Portion.
Als ich an der Reihe/Essensausgabe bin, fragt mich die Frau hinter dem Tresen ‘Große?’. Ich beantworte die Frage mit ‘Ja. Bitte.’. Schon am Weggehen kriege ich grade noch mit, wie sie die Frau nach mir ‘Kleine?’ fragt.
Das hat mich schon bis ins Mark getroffen.
Natürlich wird in unserer Firma niemand wegen seines Geschlechts, Religion oder Hautfarbe diskriminiert. In den Vereinigten Staaten hätte ich mit einer Klage in Millionenhöhe sicher Erfolg gehabt und könnte von nun an einen schönen Lebensabend erleben.
JEDEM DAS SEINE
JEDEM DAS SEINE
JEDEM DAS SEINE
JEDEM DAS SEINE
JEDEM DAS SEINE
JEDEM DAS SEINE
JEDEM DAS SEINE
JEDEM DAS SEINE
JEDEM DAS SEINE
JEDEM DAS SEINE
So. 10 mal. Ich kann es nicht mehr hören, dieses politisch-korrekte ‘Man-darf-keine-Begriffe-verwenden-die-auch-von-den-Nazis-verwendet-wurden-die-sie-aber-noch-nicht-mal-selbst-erfunden-haben’.
Was soll das? Wem hilft das? Wem nützt das?
Nicht genutzt hat es jedenfalls Tchibo und Esso, die mit dem Spruch geworben haben oder werben wollten (weiß ich jetzt nicht so genau) und die ihre Kampagne jetzt einstampfen durften mussten.
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