Jun 04
  Subjektive meinung von andreas am 4.06.2011 um 11:11 uhr

Kinder wie die Zeit vergeht …

Berlin ist schon wieder fast ne Woche her. Berlin? Da war er doch erst. Ja stimmt. Hätte auch nicht gedacht, dass es mich nach dem Labyrinth 2 Wochen später schon wieder in unsere Hauptstadt verschlägt.

Hatte auf der Internetseite bei Thatch and Sons Mittwoch letzter Woche folgende Anzeige gesehen und eine Mail hingeschickt.

Erleben Sie ein spannendes Wochenende in Berlin (28.-29.5.) und besuchen Sie die Ausstellung “The Indignant”. Wir verlosen zwei Mal Anreise und Übernachtung.

Einen Tag später war eine eMail im Postfach. Ich musste nur noch meine Reisedaten durchgeben. Alles andere (Bahntickets, Hotel und Besuch der Vernissage ‘The Indignant’) wäre oder würde geregelt. Musste mich also nur noch drum kümmern, dass ich am Freitag freibekomme. Wollte nämlich schon am Freitag fahren. Kollege hatte nix dagegen, Freitag war also klar. Dem Reisebüro Bescheid gesagt und mich am Freitag früh in den Zug (ICE mit Platzreservierung) gesetzt.

Nach Einchecken im Hotel war dann ‘Sightseeing’ angesagt. FriedrichstraßeCheckpoint Charlie, Potsdamer Platz, Ex-Mauer, Stelenfeld, das ganze halbe Programm …

Freitag abend, dann nicht um 2300 Uhr zur Splash-Kickoff-Party nach Friedrichshain sondern im Hotel brav (Chat, Forum, …) auf den nächsten Tag vorbereitet. Mein Besuch in Berlin hatte ja einen Grund. Es musste einiges geregelt werden …

Samstag früh erstmal schön gefrühstückt und ins – von Thatch and Sons – gebuchte Hotel gewechselt. Anschließend nochmal in die Stadt (Kudamm, KaDewe und so …) Vorher aufn Flohmarkt (wo mich diese Standbesitzerin allen Ernstes fragt, ob ich ne Erlaubnis hätte, ihren Junk- bzw Antikstand zu fotografieren …).

Um halb drei dann mit meinen Mit-ARGenten Furialis und Sherilyn im Hotel getroffen. Um 1500 Uhr sollten wir dann hier Informationen bzgl Zeilmann bekommen. Dort angekommen haben wir erst einmal ne Zeitlang gewartet und jeden Vorbeikommenden als potenziellen Informanten angesehen, bis wir dann den Tipp bekamen, selber tätig zu werden. Gefunden haben wir dann einen Tresor, der – natürlich – nicht offen, sondern mit einer Zahlenkombi gesichert war. Tresor kurzerhand mit ins Hotel genommen und dort mit Furialis und Ninharp den Code geknackt. Mit den darin enthaltenen Enthüllungen dann zum Treffen mit Herrn Myura, dem Sekretär von Herrn Nakamura aufgemacht. Den Treffpunkt, ein Café mit dem hübschen Namen ‘Ben Uschi und der Papst’ gabs allerdings nicht mehr. Hatte vor einigen Monaten zugemacht. Herrn Myura zu finden, war dann aber doch nicht so schwierig – weil es nicht sehr viele Japaner gibt, die mit einem Alukoffer ‘bewaffnet’ Samstag nachmittag in der Marienburger Straße unterwegs sind.

Nachdem wichtige Informationen ausgetauscht wurden und Herr Myura unsere Getränke übernommen hatte, konnten wir uns etwas entspannter auf die Vernissage am Abend freuen.

Die Ausstellung war sehr schön und außergewöhnlich. Alle 100 Objekte, die hauptsächlich japanische Krieger, Samurais und so darstellten, waren nur aus Alufolie hergestellt. Und wurden nach der Ausstellung, die leider nur einen Tag gedauert hat, wieder ganz vorsichtig in Säcke verpackt.

Die Ereignisse des Abends hat der Daily Investigator sehr gut zusammengefasst. Deswegen nur ein Link zu dessen Artikel.

Nachdem die Sache dann letztlich geregelt war, wars dann – wieder einmal(!) – noch n schöner Abend mit einigen ARGenten und vm-people. Erst in der Schaltwarte, dann in der Bar Gagarin.

Nächsten Morgen ausgecheckt, einen Neuberliner besucht und einen schönen Nachmittag gehabt.

Abends gegen halb zwölf zuhause. Ende der Geschichte.

P.S. Wieder n paar neue gute Leute kennengelernt. Schönes Wochenende. Und eine Visitenkarte vom Regler hab ich jetzt auch. Was soll da noch passieren?

 

Das Buch erscheint zwar erst kommende Woche, lässt sich aber vorbestellen und ist sehr gut. Hab das nämlich schon gelesen. Wurde so geregelt.

 


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May 16
  Subjektive meinung von andreas am 16.05.2011 um 23:33 uhr

(Das ist jetzt ein Experiment. Hauptartikel mit mehreren Handlungssträngen, die per Links zu erreichen sind. Also immer schön auf die Links achten …)

Wochenende war ich ja in Berlin. Einige abwechslungsreiche Tage verlebt und nette Leute kennengelernt und ‘alte’ Bekannte wiedergetroffen.

Aber der Reihe nach … Wie der eine oder andere Leser dieses Blogs sicher weiß, ‘häng ich ja seit einiger Zeit in so einem ARG mit drin.’ (Wer noch nicht weiss, was ein ARG ist, hier wird das ganz gut erklärt. Vielleicht kennt Ihr auch den Film ‘The Game‘. Da ist er auch in nem ARG drin – und weiß es nicht.)

Und über so ein ARG – was übrigens nicht ARG, sondern A ERR GEE ausgesprochen wird – bin ich in Berlin gelandet. Also nicht direkt, aber es näher zu erklären, würde es jetzt unnötig verkomplizieren …

Die Einladung fürs Labyrinth kam vor etwa 2 Wochen. Leider zu spät, um bei der Bahn so ein SuperDuperSparTicket (oder wie das auch grade heißen mag) abzustauben. Und alleine im Auto bei diesen Spritpreisen eigentlich zu teuer für mal so 2 Tage Berlin. Wie also hinkommen?

In Berlin erst mal das Ho(s)tel gecheckt, das ich bei HRS gebucht hatte. Zimmer und Betten waren zwar eher so jugendherbergstyle und ich bin wohl auch nicht ganz die Zielgruppe, aber die Lage war ok (Kreuzberg und 5 Minuten zu 2 U-Bahn-Stationen), das Ding war sauber, Frühstück(sbuffet) war auch prima, die Leute waren nett und teuer wars auch nicht. Also auf jeden Fall ein Tipp!

Danach noch kurz in der Stadt gewesen, und dann zum Bunker. Ins Labyrinth.

Nach dem Labyrinth mit den vm-people, den ANGST-Mitarbeitern und den überlebenden Labyrinth-Läufern noch was Essen und Trinken gewesen und dann so gegen 0330 Uhr ins Bett gefallen.

Samstag morgen dann schön gefrühstückt. Und überlegt, was ich denn am Samstag mittag machen soll. Schnitzeljagd mit den Leuten von gestern abend oder Video-Dreh mit Casper? Ok, Schnitzeljagd fängt eh erst um 1400 Uhr an, der Video-Dreh in Friedrichshain schon um 1200 Uhr. Kann man ja auf jeden Fall erst mal in den Osten der Stadt fahren.

Nach dem Dreh Thomas von vm-people angerufen, ihm die traurige Nachricht vom Abstieg der Eintracht mitgeteilt – ja, auch das gehört zum schönen Leben an einem tollen Wochenende … – ihn und ein paar andere anschließend in der Stadt getroffen und eingekauft. Abends dann mit den Leuten der Agentur und den ARGenten schön gegrillt und ein paar unterhaltsame Stunden gehabt.

Und ich hab sogar das weiße Kaninchen gesehen.

Den Abschluss des tollen Tages gabs dann im ‘Lass uns Freunde bleiben’. Aus Gründen …. Das war schön. Leider gabs keinen Äppler mehr – so wie damals.

Während der Verabschiedung dann noch erfahren, dass morgen heute (am Sonntag) mittag ein Treffen mit einem Informanten zum ARG ‘Wer ist der Regler‘ auf dem Plan steht.

Um halb eins mit 5 weiteren ARGenten an der U-Bahn getroffen, um uns mit Dominik von Meimburg auf der Rennbahn zu treffen. Leider war das Treffen meiner Ansicht nach nicht sehr erfolgreich, weil es uns nicht sehr viel weitergebracht hat. Vielleicht haben wir auch nur die Anspielungen und Hinweise, die er uns gegeben hat, nicht richtig interpretiert. Mmh.

Zum Abschluss des abwechslungsreichen Wochenendes waren wir dann sogar noch ein bisschen in Sachen Geocaching unterwegs – bevor es dann für mich Abschiednehmen hieß.

War ein super Wochenende. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben. Freu mich über Kommentare und ein Wiedersehen.

(Jetzt hab ich für heute aber genug geschrieben.)

 


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May 08
  Subjektive meinung von andreas am 8.05.2011 um 17:56 uhr

Das Kaninchen hat sich wieder gemeldet. Hat mir einen Brief geschrieben, der gestern im Briefkasten war.

Allerdings nicht – wie gestern in der Aufbruchsstimmung zum Fußball vermutet – aus Helgoland, sondern aus einem anderen Ort und einer Briefmarke mit Helgoland-Motiv. Ob das was schon zu bedeuten hat? Mmh … werden wir sehen.

Der Inhalt – wieder mal – etwas gruselig.

Der Reihe nach. Ein Einmalhandschuh, die Kopie eines Zeitungsausschnitts ([1] [2]), eine offensichtlich blutverschmierte Spielkarte (Herz zwei) ([1] [2] [3]), eine URL und der Hinweis ‘Handle with care’ auf dem Plastiktütchen.

Die URL führt zur Internetseite ‘Wer ist der Regler‘, auf der Bilder einer Überwachungskamera zu erkennen sind. Diese führen wiederum zu einem Artikel über die Razzia, die gestern abend in einem illegalen Spielclub in Berlin stattgefunden hat. Darüber wird unter anderem auch hier berichtet.

Der Brief mit der URL lag gestern vormittag in meinem Briefkasten, die Razzia war aber erst gestern abend. Der Absender wusste also wohl bereits vor ein paar Tagen, dass am Samstag abend diese Razzia stattfinden bzw dass auf dieser Seite darüber berichtet wird.

Die offenbar unwissenden Teilnehmer an der Pokerrunde hatten vor ein paar Tagen die gleichen Briefe bekommen wie ich gestern. Ich häng da also jetzt mit drin.

Und das hier machts nicht grade angenehmer …

Auch wenn die Personen auf diese sehr ungewöhnliche Art und Weise zu einem – wie sich herausstellte – illegalen Pokerturnier eingeladen wurden, kann ihre Unschuld also noch nicht bewiesen werden. Eine Schuldzusprechung könnten lange Freiheitsstrafen nach sich ziehen

Russenmafia und Triaden – auf was hab ich mich da nur eingelassen?

Und am Wochenende gehts nach Berlin zu diesem Labyrinth …

 


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